LTE eine Alternative?

So langsam kommen die großen Anbieter mit ihren ersten LTE Angeboten an den Start. Die LTE Abdeckung kann man sich für Telekom und Vodafone auf einer Karte anzeigen lassen. Die Wolke rück langsam zu uns ran. Es wird Zeit sich über die möglichen Verträge zu informieren. Ganz wichtig ist z.B. die Vertragslaufzeit. Denn was heute noch ein gutes Angebot ist kann schon morgen zu teuer oder zu langsam sein. Und wer will gerne 24 Monate einen schlechte Vertrag abzahlen.

Auf der Vodafone Website gibt es hierzu keine genauen Angaben. Deswegen habe ich Herrn Lange im Chat befragt:

Markus Lange: Hallo! Mein Name ist Markus Lange und ich helfe Ihnen gerne bei der Navigation auf der Vodafone-Website. Was kann ich für Sie tun?

Sie: gibt es eine laufzeit für ihr lte angebot?Markus Lange: Ihre Frage dazu beantworte ich Ihnen sofort.

Markus Lange: Klicken Sie bitte auf „Ja“, um für den Chat ein neues Fenster zu öffnen. Sie können dieses Fenster dann frei auf Ihrem Bildschirm verschieben, so dass Sie auch die Webseite gut sehen.

Markus Lange: Danke sehr. Ich komme gleich auf Ihr Anliegen bezüglich der Laufzeit zurück. Vorab habe ich eine kleine Bitte an Sie.

Markus Lange: Um unseren Support-Chat möglicherweise zu erweitern und zu verbessern, würden wir uns sehr freuen, wenn Sie uns Ihre Vodafone-Handynummer mitteilen.

Sie:

Markus Lange: Okay, nun zu Ihrem Anliegen:
Markus Lange: Ja, auch LTE-Verträge haben Laufzeiten.

Sie: Wie lange ist die Laufzeit?

Markus Lange: 24 Monate betragen die Laufzeiten.

Sie: Das ist eine lange Zeit im Internet
Sie: Ist das nicht ein bisschen lang? Geht es auch kürzer? Wie rechtfertigen sie diese Laufzeit?
Sie: Wenn sie ein gutes Angebot haben brauchen sie doch den Kunden nicht über Verträge zu binden?

Markus Lange: Kürzer Zeiten sind nicht möglich. 2 Jahre ist die Standard-Laufzeit von Vodafone-Verträgen.
Markus Lange: Vodafone bietet auch das Internet via Prepaid über einen Stick. Dort ist keine Laufzeit vorhanden.

Sie: Ist diese Prepaid Stick dann auch LTE oder nur UMTS?

Markus Lange: UMTS, da LTE momentan nur für Verträge verfügbar ist.

Sie: Schade UMTS gibt es hier bei uns nicht.

Sie: Danke schön. Da war erstmal was ich wissen wollte.

Markus Lange: Okay, gerne. Dann danke ich Ihnen und wünsche Ihnen einen angenehmen Tag.Markus Lange: Uns ist sehr wichtig, dass Sie zufrieden sind. Darum interessiert uns Ihre Meinung. Nehmen Sie sich bitte ca. 3 Minuten Zeit für unsere Umfrage: Klicken Sie einfach auf www.survey-vodafone.de und teilen Sie uns Ihre Erfahrung mit dem Online-Chat mit. Im Voraus schon vielen Dank.

Hinzu kommt noch das die günstigen Angebote von Vodafone (es fängt mit 19,99 Euro im Monat an) nur 5 GB Inklusivvolumen und nur 3,6 Mbit/s Downstream beinhalten. Bei etwas intensiverer Nutzung muß man also schon zu dem großen Angebot mit 30GB Limit für 59 Euro im Monat greifen (1416 Euro in 24 Monaten).

Jetzt brauch man noch einen LTE Router und möglicherweise eine Antenne die zusammen auch noch mal 340 Euro kosten.

Fazit: Wirklich lohnen würde sich das Angebot eigentlich nur für Leute die auf einen schnellen Upstream (10 Mbit bei dem großen Paket) angewiesen sind. Aber auch nur dann wenn sie unter den 30GB Limit im Monat bleiben. Und das könnte auf 24 Monate gesehen ein Problem werden. Wer weiß schon jetzt wie viel Traffic Volumen er in zwei Jahren braucht? Für alle anderen sollte ein DSL 16000 Anschluss doch die bessere Alternative sein. Hier hat man zwar auch oft die zwei Jahre bindung aber keinen Volumen Tarif.

 

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Was ist Breitband?

Heise schreibt heute das zwei Drittel der Breitbandanschlüsse in den USA gar keine sind. Aber was ist ein Breitband Anschluss? In den USA gilt ein Anschluss mit mindestens 4Mbit/s Upstream und 1Mbit/s Downstream als Breitband Anschluss. Bei Wikipedia ist zu lesen das der Begriff in Deutschland nicht klar definiert ist. Angaben schwanken von 128kbit/s bis 1Mbit/s im Downstream was in jedem Fall ein Witz ist. Ein Download von 500Mbyte (z.b. ein Sicherheits Update des Betriebssystems) würde mit 128kbit/s über 8 Stunden laden. Bei 1Mbit/s sind es immer noch über 60 Minuten.

Besonders störend ist das dem Verbrauche in der Regel asynchrone Anschlüsse zu Verfügung gestellt werden. Dabei ist der Upstream (die Bandbreite mit der man senden kann) gerade so groß das man den Downstream voll aus lasten kann (Bei einem Download müssen Antworten gesendet werden ob alles richtig empfangen wurde).
Das führt dazu das man bei DSL2000 zwar 2Mbit/s Downstream aber nur einen Upstream von 128kbit/s zu Verfügung hat.

Würde man die 1Mbit/s Upstream die in den USA gelten bei uns als Berechnungsgrundlage verwende wäre Deutschland vermutlich auch ein Entwicklungsland.

Anbieter sollten verpflichtet werden ihre Angebote nicht mit dem Downstream sondern mit dem Upstream bewerben zu müssen. Aus DSL16000 würde dann DSL1000 werden. Und ein DSL 2000 Anschluss würde DSL128 heißen müssen.

Weiterhin sollten die Telcos verpflichtet werden ihre Angebote immer Bundesweit anbieten zu müssen. Wenn sie also in den Städten VDSL mit 50Mbit/s vermarkten wollen müssen sie das auch ihren Kunden auf dem Land anbieten.

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Telekom VDSL verfügbarkeits Check

Ich habe gerade bei der Telekom eine Karte gefunden auf der die VDSL/DSL16k Verfügbarkeit eingezeichnet ist. Erwartungsgemäß sieht man hier nur ein großen Städten was.  Auf dem Land wo 16k verfügbar ist zeigt die Karte nichts an. Da macht wieder  deutlich wie viel der Telekom an der Versorgung des dünn besiedelten ländlichen Raumes liegt.

Update: Die Erklärung ist vermutlich das hier kein DSL16k Plus verfügbar ist. Bei der Plus Version will die Telekom die Bandbreite von 10Mbit Up und 800kbit Down garantieren.

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